Mini-Wörter-Rätsel
Teil I: Kleine Wörter mit der Struktur
Mitlaut | Selbstlaut |
Was bedeutet das jeweilige hochschwäbische Wort auf hochdeutsch?
Das Erkennen fällt leichter, wenn Sie die Wörter nicht nur lesen, sondern aussprechen.
Denn Schwaben hören anhand des Wortklanges, was gemeint ist.
In Klammern sind Auflösungen oder Hinweise zu den Auflösungen angegeben.
1. Mitlaut d + Selbstlaut
Mit dieser Kombination gibt es elf unterschiedliche Wörter.
dae (= dein) – dao (= getan) – då - de (Personalpron.) -
de (bestimmter Artikel) – dii (i lang) - dia - doa - du - dua - dui
2. n + Selbstlaut
Mit dieser Kombination gibt es zehn bzw. elf unterschiedliche Wörter.
naa (= hinab) – nae (Adverb) - nae (Zahlwort) - nä -
nã – nå – noo (langes o) – noe - nia – nui -
näa (nur im Südwestschwäbischen)
3. m + Selbstlaut
Mit dieser Kombination gibt es zwölf unterschiedliche Wörter.
mae (Possessivpron.) - mae (Adverb) - mä – må – me - mao -
mii (langes i) - moe - Mã - Måe - Mia - Mõ
4. s + Selbstlaut
Mit dieser Kombination gibt es fünfzehn unterschiedliche Wörter.
saa (= sagen) – säa (= sehen) - sae (Possessivpron.) - sae (Verb) – sau –
se (Personalpron.) - se (Reflexivpron.) - sei - sii (langes i) -
so - sui - Sae - Sau - Sei - Sia
5. z + Selbstlaut
Mit dieser Kombination gibt es neun unterschiedliche Wörter.
zia - zo (o betont kurz) – zua - zui (Imperativ, nur noch selten zu hören) -
Zã (= Zahn) – Zãe - Zão – Zẽ (= Zähne) - Zoo (o lang)
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